FAQs zum Programm Kultur.Forscher!

Was macht das Kultur.Forscher!-Programm aus?

Das Kultur.Forscher!-Programm zielt darauf ab, neue Ansätze Forschenden Lernens sowie langfristige Kooperationen zwischen schulischen und außerschulischen Partnerinstitutionen zu fördern und dabei an die curricularen Rahmenbedingungen schulischen Lernens anzudocken. Zu diesem Zweck schließen sich die Partnerinstitutionen des Kultur.Forscher!-Programms bzw. deren Vertreter im bundesweiten Kultur.Forscher!-Netzwerk zusammen. Auf regionaler, länderübergreifender und überregionaler Ebene lernen die Akteure von- und miteinander. Die Schwerpunkte Kulturelle Bildung, Ästhetische Forschung, Netzwerkaustausch und Qualifizierung bilden die vier Säulen des Programms.

Was ist das Ziel des Programms?

Das Anliegen des Kultur.Forscher!-Programms ist es, kulturelle Schulentwicklung nachhaltig zu unterstützen und strukturell zu verankern. Zu diesem Zweck werden insbesondere Lehr- und Lernkonzepte der Ästhetischen Forschung entwickelt und umgesetzt sowie außerschulische Partner aus dem Bereich Kunst und Kultur einbezogen.

Wie werde ich Kultur.Forscher!?

Sowohl Schulen und kulturelle Institutionen als auch Künstler, die fest mit einer Schule kooperieren, können Kultur.Forscher! werden. Welche Anforderungen interessierte Institutionen erfüllen müssen, um Teil des Programms zu werden, erfahren Sie in unserem Anforderungskatalog. Sie haben Fragen oder erfüllen bereits alle Anforderungen? Dann wenden Sie sich gerne an die Netzwerkkoordinatorin der Arbeitsstelle KuBiS. Alle Kontaktdaten finden Sie hier.

 

 

Wie lange gibt es das Kultur.Forscher!-Programm schon?

Das Kultur.Forscher!-Programm gibt es seit 2008. Ausführliche Informationen zur Entwicklung des Programms und zu den verschiedenen Programmphasen sind unter dem Reiter „Programm“ zu finden.

In welchen Bundesländern wird das Programm derzeit angeboten?

Im Programmjahr 2021/22 nehmen Schulen und Institutionen aus Baden-Württemberg, Bremen, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Schleswig-Holstein am Programm teil.

In welchen Regionen gibt es bereits Kultur.Forscher!-Regionalgruppen?

Zurzeit gibt es acht Regionalgruppen in sieben Bundesländern: Baden-Württemberg, Bremen, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Ostwestfalen-Lippe, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Schleswig-Holstein. Einblicke in die Themen und Schwerpunkte der einzelnen Regionalgruppen sind über den Reiter „Netzwerk“ aufzufinden.

Wie kann ich Kontakt zu einer Regionalgruppe aufnehmen?

Wenn Sie Kontakt zu einer Regionalgruppe aufnehmen möchten, wenden Sie sich gern an die Programmreferentin der PwC-Stiftung oder die Netzwerkkoordinatorin der Arbeitsstelle KuBiS. Alle Kontaktdaten finden Sie hier.

 

Wer sind die Programmpartner?

Kultur.Forscher! ist ein gemeinsames Programm der PwC-Stiftung und der Arbeitsstelle Kulturelle Bildung an Schulen der Universität Marburg.

Was ist Ästhetische Forschung?

Der Ästhetischen Forschung liegt die Methode des Forschenden Lernens zugrunde. Schüler wählen selbst eine Forschungsfrage, die sie interessiert, und sammeln im Anschluss Ideen, Materialien und Erfahrungen, die mit dieser Frage zusammenhängen. Sie bewegen sich dabei in unterschiedlichen Forschungsfeldern: Alltagserfahrung, Kunst, Wissenschaft und ästhetische Praxis. Im Anschluss wird das gesammelte Material von den Schülern ästhetisch-künstlerisch aufgearbeitet und präsentiert. Auch die Reflexion des Forschungsprozesses gehört zur Ästhetischen Forschung dazu. In unserer Materialsammlung  finden Sie neben Fachliteratur zum Thema auch einen Erklärfilm zur Ästhetischen Forschung in der Schule.

Wie kann ich mich im Bereich Kulturelle Bildung weiterbilden?

Die Qualifizierung der Kultur.Forscher!-Akteure ist ein wesentlicher Bestandteil des Programms. Die Programmpartner konzipieren zum einen regelmäßig passgenaue Tagungsveranstaltungen für die Akteure. Zum anderen kooperiert das Programm mit dem Weiterbildungsmaster Kulturelle Bildung an Schulen (WBM KuBiS) der Universität Marburg. Studierende des WBM KuBiS nutzen die Kultur.Forscher!-Institutionen als Erfahrungsraum und bringen gleichzeitig ihre eigene Expertise als Schul- und Organisationsentwickler, Künstler, Vermittler oder Schnittstellenmanager und wissenschaftlich Forschende für die konzeptionelle Weiterentwicklung der einzelnen Institutionen und des Netzwerks ein. Das Weiterbildungsstudium an der Universität Marburg steht Ihnen auch offen, wenn Sie (noch) kein „Kultur.Forscher!“ sind. Weitere Informationen finden Sie unter: www.wbm-kubis.de.